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ZFA, Coach, ZMV: Karriere aus Leidenschaft

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Portrait der ZFA-Coach Amal

„Für mich ist eine gute ZFA jemand, der seinen Beruf liebt“, sagt Amal Kharbech (ZMV), aus Ihrer Erfahrung als ZFA-Coach. „Die Freude am Job sorgt für eine positive Atmosphäre im Team und für eine angenehme Behandlung für den Patienten.“ Vorausschauendes Arbeiten und ein bisschen eigene Initiative sind hilfreich. Wer nicht nur auf Anweisungen wartet, sondern mitdenkt, hat beispielsweise Instrumente und Hilfsmittel vor einer bestimmten Behandlung schon in der richtigen Reihenfolge parat. Wer außerdem zuverlässig und hilfsbereit ist, punktet in der Zusammenarbeit mit seinem Zahnarzt und den Kollegen.

Wer dazulernen will, kann in einer großen Praxis alle Chancen in Theorie und Praxis nutzen. Kollegen und Kolleginnen stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite, was Hospitieren oder  die Frage nach der besten Fortbildung betrifft. Wenn Können und Fähigkeiten wachsen, wird man automatisch besser bezahlt. „Meine Kolleginnen und ich profitieren da von unserem Stufenmodell“, sagt Amal.

 

Von Anfang an steil nach oben

Amal Kharbech hat ihre Ausbildung 2016 im AllDent Zahnzentrum München Ost gestartet und seitdem bei unterschiedlichen Zahnärzten in verschiedenen Fachbereichen gearbeitet: Start in konservierender Zahnheilkunde, lange in der Endodontie, schließlich mit dem Zahnarzt Sebastian Heine im Schwerpunkt Chirurgie, Prothetik und Feste dritte Zähne an einem Tag, jetzt nach ZMV-Weiterbildung in der Abrechnung.

Ihre Karriere hat sich nach Amals Aussage „immer so gefügt“. Doch Wissensdurst und Offenheit für Neues haben sicher eine Rolle gespielt. 2022 suchte schließlich die Klinikmanagerin Sigrid Plank das Gespräch mit ihr. Im Pilotprojekt ZFA-Coach wurde die neue Stelle mit Amal besetzt: „Mit vielen Infos versorgt bin ich raus aus der Behandlung, rein ins Coaching und Personalmanagement.“ Die breite Erfahrung hat ihr dabei geholfen, interne Abläufe zu verstehen und zu unterstützen. Geboren 1998, füllte sie so mit Anfang 20 bereits eine Führungsrolle aus.

Schon bei den Bewerbungsgesprächen war Amal dabei, beurteilte Stärken und Entwicklungswünsche der Assistenzen. Danach wirkte sie an der Zuteilung in den jeweiligen Fachbereichen mit: „Man sollte im Gefühl haben, wie die ZFA vom Typ her zu welchem Zahnarzt passt.“ Schließlich begleitet sie die Neuen in der Einarbeitungszeit bei AllDent. Jeder soll sich schließlich wohlfühlen und seine Stärken ausleben können. Psychologisches Geschick schadet nie – egal, ob im Umgang mit Schnell-Checkern oder eher Gemütlichen, bei Anfängern, die sich kontrolliert fühlen, bei Azubis, die oft noch recht kindlich daherkommen. „Zusätzlich hilft unser Buddy-System bei der Einarbeitung“, ergänzt sie.

 

Wie man Herausforderungen meistert

Natürlich ist ein Jobwechsel immer etwas aufregend. Für viele neue Kolleginnen ist AllDent eine Herausforderung; so strukturiert, so groß, so viele Behandlungsmöglichkeiten. Aber Amal beruhigt: „Ich sehe jedes Behandlungszimmer wie eine kleine Praxis. Die Basics bekommen die Neulinge gezeigt und der Rest ergibt sich mit zunehmender Routine.“ Idealerweise wachsen ZFA und Zahnarzt zum eingespielten Team zusammen, das oft sogar zur gleichen Zeit in Urlaub geht.

 

Das Zauberwort

Stressige Situationen bleiben dennoch nicht aus. So oder ähnlich: Eine Behandlung dauert noch an, der nächste  Patient wartet schon; gleichzeitig soll man noch etwas ins Labor bringen: „Manchmal bekommt man gerade in solchen Situationen ein überraschendes Lob von seinem Zahnarzt oder ein Dankeschön von einem Patienten. Das ist wie ein Zauberwort!“

 

Amals Tipps in stressigen Situationen 

  • Tief durchatmen und Prioritäten sortieren. Was muss sofort, was danach und was am Ende gemacht werden?
  • Immer positiv bleiben! Durch Meckern ändert sich nichts. Nur die Stimmung wird schlecht.
  • Im Kopf behalten: Patienten stehen an erster Stelle. 

 

Chancen und Möglichkeiten

Viele ZFA wollen sich weiterentwickeln – so auch Amal Kharbech. Sie entschied sich für die berufsbegleitende Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV). Da ist für sie neben der Abrechnung viel Spannendes drin: Qualitätsmanagement, Marketing, Personalführung, Ausbildungswesen, Wirtschaft, Recht. Ob sie der Praxis treu bleibt, ist keine Frage: „Bei AllDent fühle ich mich wie Zuhause. Selbst, wenn mal irgendwas nicht passt, hat man immer einen Ansprechpartner und findet eine gute Lösung.“ Amal Kharbech ist nun schon seit fast einem Jahr als ZMV in der Abrechnung tätig. Und auch hier gibt es Aufstiegsmöglichkeiten: Vom Junior über Senior und Expert bis zur Team- und Regionalleitung.

 

Top-Skills für ZFAs

  • Freundlichkeit: Ein Lächeln kommt in den allermeisten Fällen zurück So fühlen sich nicht nur Patienten, sondern auch Kollegen wohl. 
  • Patientenorientierung und Empathie: Patienten haben oft Angst – einfühlsames Verhalten nimmt ihnen die Sorgen.
  • Positive Einstellung: Wer immer das Haar in der Suppe sucht, vermiest sich und anderen den Job. 
  • Vorausschauendes Arbeiten: Mitdenken und Abläufe optimieren erleichtert die Zusammenarbeit.
  • Teamwork: Eine gute Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kolleginnen ist die Basis für Freude im Job.
  • Stressresistenz: In einer Praxis ist es oft hektisch – Prioritäten setzen hilft. So behält man die Nerven und kann kontrolliert eines nach dem anderen erledigen.
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