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Von Perfektion, Fokus und Flow

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Collage mit drei Sportlerinnen und Sportlern beim Feldhockey, Volleyball und Golf.

Hamburg: Ein AllDent-Standort, drei Vertreter des Spitzensports. Was eine Golferin, ein Volleyballer und ein Feldhockeyspieler über sich selbst, ihre Disziplinen und die Zahnmedizin verraten.

Eine interessante Konstellation, wenn an einem Klinik-Standort drei Zahnärzte aus dem Spitzensport kommen.

 

Die Perfektionistin

Hendrika Labsch hat mit sieben Jahren angefangen, Golf zu spielen. Der Bruder war in der entsprechenden Schul-AG und sie wurde quasi nebenbei entdeckt. Sie hat internationale Turniere mit Top-Platzierungen bestritten und war mit der Mannschaft des Hamburger Golf-Clubs mehrfach stolze deutsche Mannschaftsmeisterin. Das bedeutet vier- bis fünfmal pro Woche Trainingseinheiten. Für die Schnellkraft geht es ins Gym, für die Ausdauer zum Laufen, zusätzlich hilft Yoga gegen Rückenbeschwerden. Die Regeneration klappt mit ausreichend Schlaf und  genug Wasser.

Auch wenn das Schichtsystem bei AllDent dem straffen Zeitplan entgegenkommt; lange Tage sind das Commitment im Leistungssport. Von April bis August spielt sie nahezu jedes Wochenende ein Turnier. 

Einsatz führt zum Ergebnis, harte Arbeit zahlt sich aus, körperliche Herausforderungen regelt die Physiotherapeutin. „Ich glaube daran, dass mit der richtigen Technik, den richtigen Tools und wiederholbaren Abläufen alles glatt geht“, lacht sie. So spricht eine Perfektionistin, auf dem Golfplatz wie am Behandlungsstuhl. Präzision, Konzentration und den Umgang mit Druck hält sie in beiden Bereichen für zentral. Auch wenn man letztlich vor sich selbst bestehen muss, ist ihr ein harmonisches Team sehr wichtig.

Hendrika Labsch ist seit 2026 bei AllDent und arbeitet im Moment noch als Allrounderin. Ein Ziel ist es, baldmöglichst als „Frau Doktor“ auf den Platz zu gehen. Auch wenn sie wie alle hier interviewten Spitzensportler eng getaktet, extrem gut organisiert und fokussiert ist: „Wenn ich frei habe, gehe ich gern mit Freunden etwas essen oder auf einen Drink – und entspanne mich einfach.“

Der Spezialist

Dr. Johannes Stemmann, Endo-Spezialist (DGET) und Vorsitzender des zahnmedizinischen Medical Boards bei AllDent, hat über ein Jahrzehnt für die FT 1844 Freiburg in der zweiten Bundesliga Volleyball gespielt. Mit 16 Jahren begann die Karriere als Quereinsteiger in seiner niedersächsischen Heimat. Allerdings waren die Voraussetzungen mit einer Körpergröße von über zwei Metern ideal. Die Position als Mittelblocker direkt am Netz – eingebunden in fast jeden Spielzug – lag ihm.

Über zwölf Jahre liefen Volleyball und Zahnmedizin parallel – zuerst im Studium und dann in der Praxis: „Zahnmedizin ist mental fordernd; im Sport bekommt man den Kopf frei – eine perfekte Kombination.“ Allerdings bedeuten Liga- und Spitzensport auch: „Training mindestens viermal die Woche über zweieinhalb Stunden, jedes Wochenende zu Spielen unterwegs, Vorbereitung im Auto auf den Fahrten...“ Berufsbedingt zurück im Norden feierte er mit dem ETV Hamburg noch einmal den Aufstieg in die zweite Bundesliga – winkte dann aber wegen des enormen zeitlichen Aufwandes dankend ab. 

Die Entscheidung fiel mit der Geburt der Kinder zusammen. Und so ist seit drei Jahren Schluss mit Volleyball auf Top-Niveau- Es bleibt neben intensivem Engagement bei AllDent und regelmäßiger Referententätigkeit Zeit für die Familie.

Wo liegt für ihn die Parallele zwischen Beruf und Sport? „Im Teamgedanken: Je höherklassig man spielt, desto spezialisierter muss man sein. Aber das Zusammenspiel ist nur erfolgreich, wenn alle gut sind in dem, was sie tun. Darum setzen wir in unseren Kliniken beispielsweise auf interne Fortbildungen und Karrierepfade für Experten.“

Der Kommunikator

Nicolai Leege spielt Hallenhockey, einige Zeit beim Marienthaler THC in der zweiten Bundesliga – und: in der norwegischen Nationalmannschaft. Zum Hockey kam er durch einen Kurs in der Grundschulzeit. Bei einem Besuch in Oslo – Leeges Mutter ist Norwegerin – gab es einen  Kontakt zur kleinen norwegischen Hockeyszene. Ein Probetraining später war er im Nationalteam. 

Täglich stehen mindestens eineinhalb bis drei Stunden Sport auf dem Programm, zwei- bis dreimal die Woche Mannschaftstraining, gezieltes Krafttraining gegen Schulterverletzungen. Auch Squash oder Padel macht er gern. „Mit Ball und Miteinander bin ich leicht zu motivieren“, grinst er. 

Arbeit und Privatleben lassen sich „mit einer gewissen Routine und genauer Planung“ vereinbaren. Denn auch das internationale Engagement will organisiert werden. Bis zu sechs Trainingslager und mehrere Turniere im Jahr stehen an. Doch die Weltoffenheit der Mannschaft aus Deutschen, Holländern, Engländern, Indern und Pakistanern sieht Nicolai Leege nicht nur als Gewinn für sich persönlich, sondern auch für die Qualität des norwegischen Hockeysports.

Als größten Erfolg nennt Leege noch nicht einmal die Europameisterschaft B  in Finnland 2019 (Bronzemedaille! „Spieler des Turniers“!), sondern seinen ersten internationalen Wettbewerb: „20 Jahre alt, zum ersten Mal Kapitän und die ganze Familie war zur Unterstützung angereist.“ Emotionen pur!

Die Faszination im Sport wie in der Zahnmedizin liegt für den VBA und Außenverteidiger in funktionierender Kommunikation. Dann klappen Spielzüge reibungslos, Patientenaufklärung und die Zusammenarbeit mit der Assistenz auf fast magische Weise. Was es seines Erachtens auf dem Spielfeld und am Behandlungsstuhl braucht: „Stressresistenz, eine ruhige Hand und Fokussierung“. Drei Sportarten, drei Blickwinkel – und eine gemeinsame Erfahrung!  

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