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Erfahrung trifft Innovation

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Chirurg läuft lächelnd durch den Praxisgang auf die Kamera zu

Er ist einer der renommiertesten Parodontologen im deutschsprachigen Raum, hat die moderne Implantologie in Deutschland mitgeprägt – und ist mit über 70 Jahren noch immer mittendrin. Dr. Wolfgang Bolz ist Mitglied im zahnmedizinischen Medical Board von AllDent, Mentor und Berater„Ich sehe das als passende Rolle: Ich bilde aus, ich leite an, kann zeigen, was ich weiß und Leute motivieren.“

 

 

Dr. Wolfgang Bolz
Leitung Implantatzentrum, Spezialist für Parodontologie & Implantologie

„Im Studium kam Parodontologie nicht vor“

Wer heute als junger Zahnarzt aus dem Studium kommt, sich in der Praxis mit Digitalisierung, Implantatchirurgie und ästhetischen Ansprüchen konfrontiert sieht, kann sich kaum vorstellen, wie anders Zahnmedizin noch vor wenigen Jahrzehnten war. In den 1970-er und 80-er Jahren überwog eher der Gedanke der Reparaturmedizin. Die Auswahl an Werkstoffen war ohne Komposit und Keramik überschaubar. Die Endodontie befand sich in den Kinderschuhen. Vorherrschend war mit der Gnatologie eine eher mechanistische Betrachtung des Kauorgans. 

Dr. Bolz erinnert sich: 

Ich habe in den 1970er Jahren Zahnmedizin studiert. Da ging es vor allem um funktionelle Themen wie Artikulation und Okklusion. Parodontologie kam im Studium nicht vor. Niemand konnte mir damals wirklich erklären, warum ein Zahn sich lockert.

Die Suche nach Antworten führte ihn nach Schweden zu Jan Lindhe, einem der weltweit renommiertesten Persönlichkeiten im Fachbereich Parodontologie.

 

Vom Zahnerhalt zur Implantologie

Ausgerechnet die intensive Beschäftigung mit dem Zahnerhalt führte zur nächsten bahnbrechenden Entwicklung in der Zahnmedizin. Über seine schwedischen Kontakte lernte Bolz Professor Per-Ingvar Brånemark kennen, den Begründer der wissenschaftlichen Implantologie. Dazu sollte man wissen: Erst 1982 wurde in Deutschland die Implantologie überhaupt als wissenschaftlich gesicherte Therapieform anerkannt. Bereits 1986 begann Dr. Bolz, selbst mit Implantaten zu arbeiten, angetrieben vom Wunsch, Patienten angesichts von drohender oder bestehender Zahnlosigkeit angemessen zu versorgen.

Anders als damals spielt heute das Thema Sofortbelastung bei Implantaten eine größere Rolle: „Was früher kontrovers und extrem emotional diskutiert wurde, ist heute fast Standard.“ Seit den 1980-ern hat sich das Fachgebiet eben rasant entwickelt; durch neue Materialien, verbesserte chirurgische Techniken, Digitalisierung in der Planung und in der Prothetik. Für Patienten ist natürlich eine  Sofortversorgung - idealerweise mit Sofortbelastung - funktionell und ästhetisch das Beste. Fast logisch, dass sich Dr. Bolz bei der Behandlung von Zahnlosigkeit auf Vollversorgungen auf vier Implantaten spezialisiert hat (FDZ, Feste dritte Zähne an einem Tag). Nur ein OP-Termin; und bei den allermeisten Patienten sind langjährige, belastende Zahnprobleme gelöst: „Da begegnen einem oft sehr bewegende, emotionale Reaktionen.“

 

Lernen ist eine Haltung

Dr. Wolfgang Bolz sieht sich selbst keinesfalls als Koryphäe. Vielmehr verweist er auf seine langjährige, technisch und methodisch verfeinerte Erfahrung. Bis heute liest er Fachliteratur, bildet sich fort, besucht Kongresse und sucht aktiv den Austausch. „Wissen veraltet. Deshalb sind Fortbildungen, Fachgesellschaften und Netzwerke so wichtig.“

Bei AllDent sieht er ein ideales Umfeld für den Austausch: 

Hier treffen täglich viele Kollegen unterschiedlicher Fachrichtungen aufeinander. Fälle werden oft bei einer Tasse Kaffee besprochen. Einen Rat gibt es auch mal auf dem kurzen Dienstweg. Außerdem sind regelmäßige interne Fachzirkel oder Curricula mit Fortbildungspunkten im Angebot. 

Dr. Wolfgang Bolz empfiehlt: „Lernen ein Leben lang. Sonst macht es keinen Spaß!“

 

Warum AllDent?

Nach dem Verkauf seiner eigenen Praxis suchte Dr. Bolz nach einer tragenden neuen Rolle ohne belastende Leitungsfunktion: „Die Brüder Stelzner kamen auf mich zu, und ich war schnell begeistert vom AllDent Konzept.“ Augenzwinkernd ergänzt er: „Sonst wäre ich sicher nicht mehr da.“ 

Skepsis kann er durchaus nachvollziehen: „AllDent ist eine große Organisation und damit für viele ungewohnt.“ Seine Empfehlung lautet jedoch, genau hinzuschauen: 

Für mich ist das ein modernes Konzept, das eine Lücke füllt; keine Konkurrenz für niedergelassene Zahnärzte, sondern eher die Antwort auf einen Versorgungsengpass. AllDent besetzt allein durch den Notdienst an 365 Tagen im Jahr eine Marktnische. Alle Fachbereiche sind unter einem Dach. Viele unserer Patienten, haben in anderen Praxen keine Heimat gefunden. Und das Wichtigste: Die Behandlungsqualität ist hervorragend.

 

Blick in die Zukunft

Wohin geht die Reise in der Zahnmedizin? Für Dr. Bolz ist die Richtung klar: 

Mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit, mehr patientenzentrierte Versorgung, mehr Prävention. Vielleicht züchten wir eines Tages neue Zähne im Labor. Aber bis dahin sollten wir alles tun, um existierende Zähne zu erhalten!

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